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FSP Medizin Münster NRW 21.11.20

Danke an Farid Ahmad Hamraz und den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

Oft taucht die Frage auf, was ich als Sachverständiger für Sie tun kann.

Hier die passenden Informationen. Einfach anklicken .....

 
Hi, ich habe FSP am 21.11.2020 zum ersten Mal abgelegt und bestanden.
Ich kann nicht genau sagen, was mein Fall war. Meine Verdachtsdiagnose war Obstruktives Schlafapnösyndrom, allerdings haben wir im 3.Teil über die Schilddrüse besprochen. Die Oberärzte haben nicht die richtige Diagnose geäußert.

Daniel Körner, 43-jähriger Patient, hat gestern in der Arbeit Diskussion gehabt. Seine Kollegen haben ihm vorgeworfen, dass er seine Arbeit nicht gut macht und sie dann alles übernehmen. Das war der anstoßgebender Punkt, warum er zu uns kommt. Er fühlt sich seit einem Vierteljahr abgeschlagen und depressiv. Laut seiner Frau schnarcht er im Schlaf viel und macht Atempausen. In letzter Zeit hat er vermehrte Haarausfall und muss besonders seine Beine viel eincremen. Keine Infektzeichen, keine Schluckstörung, keine Schwellung am Halsbereich. Immer wieder mal hat er Verstopfung. Er stellt die Verstopfung durch Birne und Aprikose ein. Im Vierteljahr hat er 3-4 Kilo zugenommen, jedoch hat er immer stabiles Gewicht. Ansonsten äußert er keine Beschwerden.

OPs: Er ist vor 8 Jahren gestürzt und hat das rechte Handgelenk verletzt. Erstmal wurde es mit Manschette behandelt, aber ein Jahr lang hat er weiterhin Beschwerden gehabt. Dann wurde es mit Schraube (Osteosynthese) behandelt.
Vor 2.5 Jahren hat er die Tränensäcke entfernen lassen.
Vorerkrankungen: fast jeden Tag Muskelverspannung am Nacken, dafür bei Bedarf 500 mg ASS
Kopfekzem, dafür Ketoconazol Shampoo 2-3 Mal pro Woche wäscht er seine Haare.
Allergie: Pferdehaare:Hautauschlag,.....
Keine Nahrungsunverträglichkeit
Noxen: geraucht 20 Zigaretten von der Schule bis zur Schwangerschaft der Frau. (20 Jahre)
Alkohol: Ein Fläschen(0,03 mL) Bier jeden Abend
Nach Drogen habe ich mit Absicht nicht gefragt.
Familienanamnese: Vater leide an Nebennierenprobleme, dafür nehme er regelmäßig Kortison ein
Mutter an Herztod gestorben
Sohn hatte Sauerstoffmangel postnatal
Sozialnanamnese: arbeitet als Steuerfachgehilfe in einem Steuerbüro, hat eine Frau.

Feedback:

Ich habe nicht geschafft den Arztbrief zum Ende zu schreiben, war jedoch irgendwie nicht schlimm. Im dritten Teil hat die Oberärztin nur über die Informationen des Patienten gefragt. Sie hat auch gefragt, was ein Steuerfachgehilfe ist. Das wusste ich nicht. Sie meinte, dass man in diesem Bereich sehr viel aufpassen soll. Sie hat fragt, wie man eine Schilddrüsenuntersuchung macht. Am Ende sollte ich eine Schilddrüsenszintigraphie aufklären.
Der Patient und die Oberärztin waren ganz nett, aber die Moderatorin war sehr nervig.
Sie hat die ganze Zeit ein paar Bemerkungen zu mir gemacht und hat auch während des Kontrollierens meines Arztbriefes komische Geräusche gegeben, aber es war mir sch..egal.
Begriffe:
plantar, Menstruation, Laryngitis.... Den Rest habe ich vergessen. Die Begriffe waren einfach und ähnlich wie in den alten Fällen.
In der Prüfung sind die Fachkentnisse nicht so wichtig, solange man logisch bleibt. Hauptsache muss man ganz gut Deutsch sprechen und selbstsicher sein.
Ich wünsche euch viel Erfolg!

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- Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

      Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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