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FSP Zahnmedizin München Bayern 17.6.21

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Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Zahnmedizin.
es freut mich sehr mit euch zu teilen, dass ich am 17.06.2021 die Fachsprachprüfung in München (Bayersiche Landeszahnärztekammer) bestanden habe.

Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

Oft taucht die Frage auf, was ich als Sachverständiger für Sie tun kann.

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Liebe Kollegen und Kolleginnen und Kollegen,
es freut mich sehr mit euch zu teilen, dass ich am 17.06.2021 die Fachsprachprüfung in München (Bayersiche Landeszahnärztekammer) bestanden habe.
Mir wurden 3 Bilder gegeben. 1 Intraoral Bild von einem trepanierten Zahn mit 3 Wurzelkanälen und 2 Röntgenbilder von UK-Molar mit WKB-Arbeitsschritten. Zudem habe ich einen ausgefüllten Anamnesebogen erhalten.


Der Prüfer betonte, nicht über die schon angegebenen Informationen zu fragen.

FSP Fallbericht:
Die Patientin stellte sich mit seit ca. einer Woche bestehenden Schmerzen oben rechts, ausgehend von Zahn 16. Die Schmerzen waren am Anfang stark und ziehend und später sind sie dumpf geworden. Seit ein paar Tagen sind die Schmerzen wieder aufgeflammt, wogegen sie Schmerztabletten (Ibuprofen) eingenommen hatte jedoch hatten sie ihr nicht geholfen.
Darüber hinaus erklärte sie, dass die Schmerzen beim Daraufbeißen auftreten würden.
Es lagen keine relevanten Vorerkrankungen vor. (In Anamnesebogen wurde Rücken-Operation Bandscheibe erwähnt.)
Die Orale Inspektion ergab:
Der Zahn reagierte auf der Vipr (Sensibilitätsprüfung) nicht, deshalb wurde festgestellt dass der Zahn abgestorben ist.
Auf Perkussion und Druckdolenz reagierte der Zahn positiv, weswegen eine periapikale Aufhellung im Betracht kommt.
(Zur weiteren Abklärung wollte ich ein Röntgenbild von diesem Zahn anfertigen lassen aber gab es kein. Dazu sagte der Prüfer, die Diagnose nach den Symptomen der Patienten festzustellen.)
Diagnose:
Zahn 16 akute apikale Parodontitis
Therapie:
Der Patientin wurde vorgeschlagen eine Wurzelkanalbehandlung bzw. Trepanation am Zahn 16 durchführen zu lassen. (Hier musste ich der Patientin anhand Bildern von wurzelkanalbehandeltem UK-Molar die Arbeitsschritte erklären.)
Des Weitern wurde ihr empfohlen, alle Kontrollterminen wahrzunehmen und nach Ausheilung der periapikalen Aufhellung den Zahn überkronen zu lassen.
Die Patientin wurde über alle möglichen Risiken und Komplikationen während der Behandlung umfassend aufgeklärt.
Fragen (im Patientendeutsch)
Was ist WKB?
Was sind die Arbeitsschritte?
Wie viele Sitzungen?
Was ist Kofferdamm?
Warum fühlt sich der Zahn hoch beim Daraufbeißen?
Warum Überkronung?
Fragen (Arzt-Arzt Gespräch)
Wann sollte der Zahn überkront werden? (Ich habe gesagt, beim Vorliegen einer apikalen Aufhellung, sollte man abwarten bis sie ausgeheilt ist und ohne vorhandene Aufhellung kann der Zahn gleich überkront werden. Er war der Meinung immer 4-6 Monate zu warten.)
Erste Anzeichen auf dem Rö-bild bei apikale-Aufhellung?
Was ist Desmodontitis?
Was sehe ich auf dem Rö-Bilder und dem Intraoral Bild?

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Bitte beschreiben SIe möglichst genau die relevanten Fakten, damit ich mit den Informationen etwas anfangen kann um Ihnen zu helfen.

Bitte keine Fragen wie:
- Wo finde ich Prüfungsberichte ?  (Auf der Seite im Suchfeld)
- Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
- Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ?  (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)


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    BVFS Sachverständiger Willhem Gerner

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    Aktuelle Beiträge

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
    Sicherlich kann man z.B. die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Fachsprachprüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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